Eddinggefühle

Nicht die Worte fehlen. Tonnenweise prasseln sie auf mich ein. Als hätte jemand tausend Federkissen über meinem nackten Körper aufgeschlitzt. Auf jeder Feder ein Begriff, der die Gefühle beschreibt, die du auslöst. Es ist mein Unvermögen, dir diese vorzutragen.

 

Ich sitze neben dir. Höre dich, wie du mir die Honigworte an meine Lippen presst und bleibe stumm. Küsse mein Schweigen weg. Nicht das peinliche Schweigen eine Sorge die ich habe, sondern die Angst, dir das Gefühl zu geben, nichts zu fühlen. Dir eine vermeintliche Leere vor die Füße zu kotzen.

 

Ich würde gerne deinen Körper mit den Worten füllen, die nicht raus wollen, aus dem Mund. Kleine Buchstaben, die sich ihren Weg suchen, um dir zu zeigen, was da ist in dem Kopf. Und wahrscheinlich würde ich mich dann doch wieder schämen. Mit alkoholgetränkten Tüchern versuchen die Phrasen von deinem Leib zu wischen, die doch eigentlich nur eine billige Kopie einer Hollywood-Idee sind.

 

Gib mir einen Edding und ich zeig dir meine Gefühle!

 

 

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4 Gedanken zu “Eddinggefühle

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