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Schlechter Kaffee. Im Pulli nochmal am Illuminatenplatz stehen. Rauchen. Durchatmen. Boxen zertrümmern wollen, die einem widerwärtige Klänge in die Gehörgänge peitschen. „In 6 Minuten musst du dich reinschalten. Dann rufen sie an die Franken, Ossis und Berliner. Nerven! Ihr nervt!“ Kurz an so was wie Frühstück gedacht. Umsteigen am Hauptbahnhof und dann duftendes Gebäck zum zuckersteifen Kaffee. Verworfen weil klobige Übelkeit den Magen besetzt. Telestatus an. Eingeloggt 5. Frei 0. Zettel zurecht legen. Die „Fick dich!“s brauchen Platz und Raum. Kopfschmerzen. Morgens dieser Sex. Nie meine Sache. Zu müde für Bewegung. Sogar das Putzen der Zähne ein Kampf. Wie soll ich dann auf schweißtreibendes Geficke abfahren? Doch der Kopf. Er wird gefickt. Hart und dreckig. Mit Gedanken. Worte ficken mich tief. Das Gedankenblut sprudelt mir aus der Nase. Tropfen auf weißes Papier, Buchstaben, Bilder. Fremde Männer die meine Telefonstimme daten wollen. Erzählt mir vom Alten Land. Obst. Und das ich nicht ganz vergeben sein kann, wenn ich von zwei Katzen erzähle. Will Silvester mit mir feiern. Meine Emailadresse haben. Ich kichere und mir wird schlecht. Profiline! Pinkeln müssen, rauchen wollen. Tobe in Gedanken, bin bittersüß und traurig schwer. Will umarmen und wegdrücken. So wie früher. Ein Bild malen zur Versöhnung.
Blablablabla! Wie kann ich Ihnen helfen?

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