destruction

Ameisentiermenschen in kleinen Grüppchen auf Futtersuche. Ich dazwischen. Kopfhörer zum Ausblenden. Zum nicht hören können weil nicht hören wollen. Stimmen in meinem Kopf. Die Fingernägel an der Tafel. Reißzwecken in der Ferse. Festgerannt und ausgebrannt. Headset auf und wichtig sein. Grußformeln auswendig lernen.

„Inkompetenz + Tittenbonus x Hass in den Augen + Zuckerbrot in der Stimme = Callcenterschlampenmodus“

Alles wollen und nie dürfen oder können. Finger brechen in Gedanken. Herzen brechen? Ich doch nicht. Kuschelpulliflusen aufbauen zu einem Schutzwall der Gleichgültigkeit. Köpfhörer! „Just dance“. Fickfinger auf das Telefon gerichtet.

Gemeinschaftsgefühl, Flauschmodus, gebrochenes Brustbein, Titten und viel zu schlechter Kaffee.

Weihnachten planen. Sturmfrei d.h. nackt Raclette fressen und Glühwein saufen. Als hätte man ein echtes Leben. Mit echter Familie. Christbaumkugeln gegen Wände werfen und in den Scherben tanzen bis die Nase blutet. Wand gegen Kopf.

Erstes Mal wieder Pöbelmodus. Leute die einen anrempeln. Immer. Als währe man unsichtbar, gar nicht da. Oder man hat seine Markierung vergessen, auf der man in Demut ausharren sollte.

Jungfernstieg, Hauptbahnhof. Fahle Gesichter und meins gleicht ihnen immer mehr. Laufen, wandern, husten, sich nicht zügeln können und mal gegen den Verstand zocken. Wieder raus aus dem glücksverklebten Smooth-Mode und rein in die harte Schale. Der weiche Kern nur matschiges Leblosmaterial. Das lohnt sich nicht. Werfen wir weg. Die Kälte. Das ist das was bleibt.

Brüllendes Ohrtheater und literweise Ruhepuls gleitet mir durch die Finger und wälzt sich auf dem Herzrasen.

„Man kann nicht alles haben.“ Heißt es. Der Volksmund hat gesprochen. Ich breche ihm den Kiefer und wende mich ab.

Kein Hunger und immer wieder das Gefühl nicht satt zu werden. Brainfuck-Twins im Geiste. Schablonen in den Fingern zum Nachzeichnen des Dürfens. Wollen will ich nicht mehr, weil mir das Talent zum Können fehlt.

Darf ich dich „Fick dich!“ nennen? / My head is my ass because it’s full of shit. / Heartbeats, Doublebase, worthless.

Gib dem Leben einen Finger und es macht dir einen Daumen daraus. Um sich selbst drehen. Wahllos in alle Ecken schießen und hoffen, dass nichts passiert.

So ist es. Da drinnen. In der vierten Gehirnwindung von rechts wäre noch eine schicke Zweizimmerwohnung frei. Renoviert. Der Verstand zog leider aus um das Fürchten zu lernen. Bei Interesse Email mit dem Betreff „Huren sind auch nur Mädchen“ an brbrlala@googlemail.com.

Fuck off and out!

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