ein[glied]erung

[Fi[c]ktion trifft auf Realwelt… obszön… kannst DU das mit deinem Über-Ich vereinbaren?]

Gerade nur das Bedürfnis zu schlafen. Mich selbst hineinzustecken in ein weiches samtiges Nichts aus absoluter Verdrängungshobelei.

Während ich halbschlafend Worte tippe, denke ich an Männer. An Schwänze. Warum gerade an Schwänze?

Ich mag sie nicht. Diese Schwänze. Ich mag es gefickt zu werden. Aber ich mag es nicht, ihnen ihren Verstand aus dem Leib zu saugen nur um als Ergebnis mit weißem Glibber bespuckt zu werden. Vor allem sind sie empfindlich. Diese Schwänze. Oder diese Männer, die an ihnen hängen. Und nicht alle waschen sich so, wie sie es sollten. Blowjob. Erniedrigung. Schlucken oder spucken.

Ich will nicht wissen wie oft den Übergangszimmern der Republik, der Übergang vom Kind zum geilheitsgetriebenen Teenie, Schwänze gelutscht werden. Mutprobe der Neuzeit. Heute muss man das. Früher fasste man sich gegenseitig an den Oberschenkel. Die Hand kroch immer ein Stückchen höher in Richtung „Genital“. Immer wieder ein Stopp der Hand. Weil man selber feige war. Doch man sah die Herausforderung. Wann würde das Gegenüber „JA!“ statt „Nein!“ auf die Frage „Feige?“ antworten? Heute werden Schwänze gelutscht. Wer nicht schluckt ist feige, wer ausspuckt nur halb und wer mitten drin aufhört, weil der Wodka und der Mundfick dazu führten, dass einem zum Erbrechen schlecht wird, ist ein Loser.

Dummes Flittchen bist du krank, dass du nicht mehr blasen kannst?!

Ich fand es früher schon schwer ein Teenager zu sein. Ich wusste nicht wie es gehen soll. Dieses Grenzen austesten und sich gehen lassen weil einem die Jugend ein Weltbild vermittelt in dem man unzerstörbar ist. Doch ich bin froh, dass ich es nicht heute sein muss. Ein Teenager. Noch tiefer würde ich hineinfallen in dieses Loch aus absoluter Absonderung von den Anderen weil ich nicht mitspielen wollen würde.

Jünger werden sie. Immer jünger. Sie ficken, saufen, rauchen, nehmen Drogen. Diese Kinder kennen Drogen, von denen ich noch nie gehört habe. Sie versuchen alles. Probieren alles aus. Sogar hier. Hier, wo doch alles so heil ist. Heil Provinz. Heil Engstirnigkeit. Heil „Nein, so etwas gibt es bei uns nicht.“.

Ich warte auf den Moment wo der erste Drogentote im Klo des zweistöckigen Parkhauses aufgefunden wird. Die Regionalpresse wird aufschreien. So etwas gibt es doch nur in Berlin. Vielleicht noch in München. Aber das war es dann auch schon.

Fiktion und Realität vermischen sich. Und der Gedanke an Schwänze, pulsierend. Pulsierende Penisse. Sobald dieses Bild mein Gehirn fickt, sehe ich Blut. Ein Szenario wie bei der OP am offenen Herzen. Zu viel Greys Anatomie hat die Barbara gesehen. Da liegt es dann. Dieses pulsierende Glied. Überall dieses Blut. Nichts Steriles hat es an sich. Ein Bild zum Kotzen aber nicht zum geil werden.

Armes Häschen bist du krank, dass du nicht mehr rammeln kannst? Häschen fick, Häschen fick, Häschen fick…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s