Ich bin ein Mädchen

Da schrubbelt man ein wenig im Internet herum. Ein bisschen Blog, ein bisschen mehr Twitter. Man schreibt und liest und findet das alles total superio, weil man ein Ventil gefunden hat und nun mal nicht der Mensch ist, der einen sportlichen Ausgleich als befriedigend empfindet sondern eher wutsteigernd. Und dann erreicht einen am 02.08. eine Email. Dass die Bloggerei die man da veranstaltet als toll empfunden wird und ob man nicht ein paar Fragen beantworten möchte um das eigene Geschreibsel vorzustellen. „Huch!“, denke ich mir. Gedanken die in die Richtung „Da will mich doch einer verarschen.“, gehen, purzeln durch meinen Kopf. Aber erst mal kucken wie das Ganze aussieht. Wo man sich denn da vorstellen soll. Und dann klickt man auf den Link und ist noch verwunderter. Dort stellen Frauen ihre Blogs vor, die im Gegensatz zu einem selbst, WIRKLICH was zu sagen haben. Es geht um Wissenschaft, Islam, Nerdereien und Südafrika. Und dort sollte ich mich mit meinem Blögchen einreihen?

Da mir immer wieder gesagt wird, ich solle mein kleines Lichtlein nicht unter einem Scheffel verstecken, machte ich mich an die Beantwortung der Fragen. Wenn sie doof finden was ich schreibe, können sie es ja immer noch in den virtuellen Papierkorb klopfen, aber ich muss mir wenigstens nicht von allen Seiten anhören, dass ich doof bin, weil ich zu feige war. Natürlich habe ich meine Antworten rumgeschickt mit der Fragen „Gell, das ist schon alles ein bisschen doof was ich da geschrieben habe, oder?“, in der Hoffnung, dass ich die Antwort erhalte „Stimmt!“. Weil das nicht der Fall war und ich mir wieder einigen Anschiss holte, schickte ich meine Antworten ab, mit der Anmerkung, dass ich hoffe, brauchbare Antworten geliefert zu haben.

Und heute wache ich auf, mit Sandmannstaub in den Augen lese ich brav meine Twitter-Timeline nach und plötzlich sticht mir ein Satz in die Augen, der mir bekannt vor kommt. „von der Seele schrei(b)en“. Dahinter ein Link und tateratataaaaaaaaaaa, hinter dem, steckte meine Blogvorstellung. Die zu finden HIER

Ein bisschen stolz bin ich jetzt schon. Vielleicht albern, aber mir egal. Heino Horst-Kevin (mein traurig kuckendes Einhörnchen) und ich freuen uns und grinsen. Und ich bin übrigens sehr stolz darauf, dass ich bei der Beantwortung der Fragen auf jegliche Fäkal-Sprache verzichtet habe. Kann ich also auch. Hah!

Advertisements

7 Gedanken zu “Ich bin ein Mädchen

  1. Da kann ich nur schreiben: Herzlichen Glückwunsch!
    Ich finde auch, dass es der Blog mehr als verdient hat, ich lese immer gerne und freu mich über jeden neuen Post – und deine Antworten finde ich auch richtig, richtig klasse. 🙂

    Alles Liebe,
    Julia.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s