gefühlt

Man sitzt in dieser Wohnung. In der eigentlich fremden Wohnung und fühlt sich gut. Weil es so stimmig ist. Weil es die passenden Socken zu der Hose sind, die man sowieso kaum trägt. Weil man so dermaßen vertraut ist, dass es schon fast Angst macht. Man lacht und fühlt sich wohl. Mit sich selbst und mit dem Anderen.

Und dann sitzt man alleine in dieser fremden Wohnung. Wagt ein paar Blicke. Verstohlen ohne wirklich nachzuforschen. Und dann fühlt man sich schlecht. So unendlich schlecht, dass man sich selbst nicht mehr ertragen kann, weil man enttäuscht ist. Das man sich selbst so gut fühlt und ein Bruchstück dieses Lebens, an dem man gerade teilnimmt, fühlt sich miserabel.

Grübeln. Immer. Aus-Knopf? Ja?

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