Wortwirr vom 02.09.08

Sind wir nicht alle ein bisschen Bella? Ziehen wir nicht alle das Unheil an wie die Motten das Licht, auf der Suche nach den Grenzen, dem Adrenalin? Ständig gegen die Wand laufen, den Staub abschütteln und noch einmal mit dem Kopf voraus. Erst lebendig sein wenn der Schmerz da ist und einen aufweckt. Suchen, dieses Gefühl suchen, finden und dann doch wieder verlieren. Zwischen Normalität und eigenartiger, verwirrender Realität gefangen. Zerrissen in sich und dabei jede Minute einen kleinen Fetzen von sich selbst abreißen. Den Tod ersehnen, das ewige Leben, das Jetzt, denn jede Form hat ihre Bitterkeit. Den Nachgeschmack der einen erschrecken lässt. Diese Bitterkeit treibt einem Tränen in die Augen. Salzige Tränen, die auf offenen Wunden schmerzen. Wunden, die man sich mit den Zähnen aufreißt um zu leiden, denn im Leiden ist man gut. Frohen Mutes durch das Leben spazieren…? Tiefgründig will man sein, geheimnisvoll, doch alles was man damit erreicht ist, dass man sich lächerlich macht. Lachnummer, Clown, trauriger Clown, hässlich, verschmiert, baumelt am Galgen und keiner lacht. Nicht mal er, obwohl er meinte es wäre besser und gut. Der Wind weht, der Clown baumelt und irgendwo verblutet ein Reh. Doch Leben wagen ist das Ziel!

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