Danksagung

Weil ich nun dahingestreckt von einer Grippe die Zeit habe, mir Gedanken zu machen und sie in Worte zu fassen, nutze ich diese Möglichkeit und fasse alles, was ich die letzten Tage erleben durfte in einem ausschweifenden Fazit zusammen. Und auch wenn ihr es mir nicht glauben mögt. Um mich in die richtige Stimmung zu bringen, höre ich genau JETZT apRon.

Der Weltrekordversuch. Eine Idee die aus Übermüdung geboren war. Und natürlich wollten wir dabei sein und diese Band, für die wir weite Fahrtstrecken in Kauf nehmen, unterstützen. Eine richtige Vorstellung was mich dort erwartet, hatte ich nicht. Ich hatte Sorge ich wäre total überfordert, es würden Forderungen an mich gestellt werden, denen ich nicht gerecht werden kann und am Ende gibt es nur diese Enttäuschung. Lagerkoller war der erste Begriff der mir in den Kopf schoss bei dem Gedanken, drei Tage lang aufeinander zu hocken und immer wieder ein und die selben Lieder zu hören.

Als es dann so weit war und wir uns auf den Weg machten nach München in die Kranhalle waren wir schon bei der Ankunft müde. Müdigkeit, ein Gemütszustand der uns die gesamten Tage verfolgen würde. Und immer wieder die Sorge, nach ein paar Stunden Schlaf „Was ist, wenn wir jetzt in der Kranhalle ankommen, und es ist still?“ Zusammengefasst kann ich für mich persönlich sagen, dass es wohl eins der besten Dinge war, die ich in meinem Leben miterleben durfte. Es forderte viel Energie. Doch der Stolz der mich umgibt wenn ich daran denke, welch eine übermenschliche Leistung die Jungs von apRon gebracht haben lässt mich selbst ein paar mm wachsen. Es hatte viel von einem Fest. Nicht dieses besinnungslos saufen und in der Ecke in seinem eigenen Erbrochenen liegen und hoffen, dass der Kater am nächsten Tag nicht all zu schlimm ist. Es war ein Fest des Herzens. Ich durfte Menschen kennenlernen, die ich nie mehr missen möchte. Ich wuchs über mich selbst hinaus und habe einen Schritt hinaus gewagt aus dieser selbstgestrickten Eigenbrötlerei.

Und wer mich kennt wird wissen, dass diese Euphorie, die ich durch die Kranhalle trug als der Weltrekord gebrochen war, wohl einer der speziellsten Momente in meinem Dasein waren. Ich habe getanzt und es war mir egal. Diesen Moment hatte ich noch nie. Ich bin gesprungen und habe geschrien. Es war diese Last die einem von den Schultern fällt. Und doch frage ich mich immer noch, warum ich mich so sehr freue, wo ich doch nichts gemacht habe außer Kaffee kochen und Brötchen schmieren. Vielleicht ist es dieses dabei sein. Dieses Teil von einem großen Ganzen sein.

Ich danke all den lieben Menschen die mir die Tage versüßt haben. Ich danke der Kranhalle für das WLAN. Und ich danke apRon dafür, dass ihre Lieder eine solche Magie besitzen, sodass ich mir sie auch jetzt noch anhören kann, ohne kreischend den Raum verlassen zu wollen.

Mit Stolz durchtränkt und von Herzen ein Dankeschön!

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